Ein Sieg, eine Niederlage - mal wieder

Am Samstag traf die Volleyballmannschaft des TSV Georgensgmünd in ihrem letzten Heimspiel der Saison auf die dritte Mannschaft des ASV Veitsbronn und den TSV Cadolzburg 2.

Im ersten Spiel des Tages bezwangen die Gmünder Damen den TSV Cadolzburg deutlich mit 3:0.

Die Gastgeberinnen waren von Beginn an wach fanden schneller ins Spiel als die Cadolzburgerinnen. So schlugen sie diese in einem schnellen Satz klar mit 25:16 Punkten. Im nächsten Spielabschnitt zeigten die Gmünder jedoch einen kleinen Durchhänger. Nach zwischenzeitlicher fünf-Punkteführung ließen sie die Gegner auf einen Punkt rankommen, bevor sie auch den zweiten Satz mit 25:21 für sich entscheiden konnten. Nun ging es in den entscheidenden Satz – gewinnt Georgensgmünd haben sie das Spiel für sich entschieden, gewinnt jedoch Cadolzburg, wird mindestens ein weiterer Satz ausgespielt. Soweit sollte es jedoch nicht kommen, denn die Heimmannschaft machte frühzeitig den Sack zu und gewannen verdient auch diesen Satz mit 25:17.

Das anschließende Spiel sollte dann doch mehr Spannung versprechen. Schon das Hinspiel am vorherigen Spieltag konnten die Gmünder zwar klar in Sätzen (3:1), jedoch knapp in Punkten gewinnen.

Im ersten Satz ließen die Gmünderinnen nichts anbrennen und holten den ersten Satz nach Hause (25:20). Danach ließen beim TSV scheinbar die Kräfte nach. So lagen sie von Beginn an hinten und konnten keine Punkte aufholen. Infolgedessen verloren sie hoch mit 17:25. Es schien nun so, als ob sich die Mädels des ASV in das Spiel hinein gekämpft hatten, denn auch der darauffolgenden Satz ging an die Gastmannschaft. Zwar haben sich die in grün gekleideten Damen aus Georgensgmünd wieder etwas gefangen, trotzdem reichte es nicht über ein 21:25 hinaus. Nach drei ausgespielten Sätzen stand es 1:2 für Veitsbronn. Somit mussten die Gmünder de nächsten Satz gewinnen, um noch eine Chance auf den zweiten Sieg des Tages zu haben. Sie bündelten alle ihre Kräfte und konnten sich schon zu Beginn des Satzes eine vier Punkteführung herausspielen. Die scheinbar verunsicherten Gegner konnten diesen Rückstand nicht mehr aufholen und verloren ihren 2. Satz des Tages. Das hieß: es wird ein weiterer, 5. Satz, ausgespielt. Zum Leid der Grünen fanden die dritte Mannschaft des ASV schnell ihre Spielsicherheit der vorhergehenden Sätze wieder und gewannen den Satz 15:6.

Im letzten Match des Tages trennten sich der TSV Cadolzburg und der ASV Veitsbronn nach einem fesselnden Spiel 3:2.

Somit konnte jeder der Mannschaften mit einem Sieg und einer Niederlage in der Tasche die Heimreise antreten.

Trotz der ärgerlichen Niederlage kann der TSV Georgensgmünd auf einen gelungenen Heimspieltag zurückblicken. Fast alles lief nach Plan und auch der kurzfristige Umzug in die Abenberger Halle, die kaum einer Spielerin zuvor bekannt war, stellte sich als kein Problem dar.

Zweifach gepunktet am ersten Doppelspieltag der Saison

Am Samstag, den 21.11.15, fanden sich die Gmünder Damen zum 2. Spieltag der Kreisklasse Süd ein.

Mit Heimrecht, aber großen Personalsorgen, bestritten sie zu sechst die Spiele gegen den TV 1860 Fürth und dem TSV Zirndorf. Während das Match gegen die Mannschaft aus Fürth bereits das Rückspiel war, trafen die Gmünderinnen das erste Mal in dieser Spielzeit auf Zirndorf.

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KERKER – CUP SCHWABMÜNCHEN 2015

Dieses Jahr ging es für uns Volleyballerinnen des TSV nach zwei Jahren endlich wieder zum Kerker – Cup des TSV Schwabmünchen. Zum diesjährigen 25-jährigen Jubiläum des Turniers fanden sich einmal mehr zahlreiche, teils auch hochklassige, Herren- und Damenmannschaften aus ganz Süddeutschland, Österreich und der Schweiz ein. Und auch heuer sollte daher das Spielniveau der Veranstaltung durchaus hoch sein. Es versprach uns daher ein spannendes Turnier, bei dem es unsere Vorgabe war eine bessere Platzierung als bei dem letzten Auftritt 2013 zu erreichen. Ein wohl zu schaffendes Ziel, in Anbetracht dessen, dass es 2013 nicht zu mehr als dem vorletzten Platz reichte. Dennoch reisten wir ohne jeglichen Druck ins Schwabenland, da das Wochenende vor allem genutzt werden sollte, um einige A-Jugendspielerinnen in die Mannschaft und ihre teilweise neuen Positionen einzuarbeiten.

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Heimsiege bei erstem Auftritt der A-Jugend

Als die Volleyballmädels der A-Jugend am Sonntagnachmittag die Halle räumten, konnten sie zufrieden auf ein gelungenes Debüt in der neuen Saison zurückblicken. Nach zwei Siegen belegt die Gmünder Auswahl derzeit den zweiten Tabellenplatz in der Bezirksklasse.
Die teils neuformierte Mannschaft unterlag zwar im ersten Spiel der Jugend aus Allersberg, dennoch wurde das Spiel als ein Heimsieg gerechnet. Die Allersberger reisten mit nur fünf spielberechtigten Spielerinnen an und bestritten deshalb nur zwei "Trainingsspiele". Das zweite Spiel des Tages entschied der TSV dann deutlich mit 2:0 gegen das Team des VfL Nürnberg.
Der nächste Spieltag findet am Sonntag, den 25.10.15, in Lauf statt.


Es spielten: Corinna Satzinger, Marlene Haberkern, Vera Ullinger, Linnea Wilhelm, Madeleine Schultheiß, Meike Stadelbauer, Nicole Ivancenko (von links)
unter Trainerin Katrin Stefan-Gsaenger.

Mit einem breiten Grinsen blicken die Volleyballerinnen auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Beim als Weihnachtsfeier getarnten Jahresabschlussessen beim Griechen in Georgensgmünd wird mit einem (oder zwei?) Ouzo auf die tolle Tabellensituation der A-Jugend und Damenmannschaft angestoßen. Denn nach einer durchwachsenen Saison 2013 in der Bezirksliga konnten die Mädels aus der Jugend endlich ihr Können in der Bezirksklasse unter Beweis stellen. Mit der gleichen guten Laune wie dienstags und ab und zu auch donnerstags im Training sackten sie auf den Spieltagen einen Sieg nach dem anderen ein. Nach teilweise starken Aufholjagden in einzelnen Matches mussten nach dem letzten Spieltag nur zwei Niederlagen in der kompletten Saison hingenommen werden. Damit steht die Auswahl am Ende auf dem dritten Tabellenplatz von neun. Dies ist besonders anerkennenswert, da auch nach der vergangenen Spielzeit viele Talente zu alt wurden und sich neue Spielerinnen in die Mannschaft integrierten. So können die Trainerinnen Katrin Stefan – Gsaenger und Simone Ströfer besonders stolz auf ihre Mädels sein! Und auch im kommenden Jahr werden viele Änderungen in der Jugendmannschaft vorgenommen werden müssen, da ganze sechs Spielerinnen zu alt für die U20 werden (was für die meisten unverständlich ist und bleiben wird, da die Betroffenen erst 18 und 19 Jahre alt sind ...). Doch davon lässt sich die Trainerin der A-Jugend Katrin Stefan – Gsaenger keinesfalls beeinträchtigen. Denn auch die Anzahl der nachkommenden Spielerinnen kann sich in diesem Jahr sehen lassen.
Eine große, wenn auch nur vorübergehende Veränderung gab es in den vergangenen eineinhalb Jahren außerdem im „Trainerstab". Neben Katrin Stefan – Gsaenger und Damen(spieler)trainerin und Abteilungsleiterin Simone Ströfer gestaltete ein neues Gesicht das Training der Mädels. Denn zu Beginn des Schuljahres 2013/14 bekam der TSV Unterstützung von FSJlerin Zenep Karadag, die sich sofort in die Herzen aller Volleyballerinnen und Volleyballer spielte. Mit vielen neues Übungen bereicherte sie das Training der A-Jugend deutlich. Nebenbei beeindruckte sie durch ihre Spielkünste die Gmünder Damen so sehr, dass diese sie sofort in ihr Team aufnahmen. Sie war nicht nur eine tolle Ergänzung im Training und Spiel, sonder auch eine gute Freundin für uns alle. Mit ihrer ganz besonderen Art versüßte sie nicht nur Spieltage mit der ein oder anderen lustigen Aktion (auch wenn es meistens wohl ungewollt war).Mit Zeyneps Rückkehr in ihre Heimat im Allgäu wurde es in der Volleyballabteilung wieder etwas ruhiger. Ruhiger? Ja. Erfolgloser? Nein! Die jungen Mädels drehten erst so richtig auf und auch die Damenmannschaft machte keineswegs Rückschritte. Mit drei neuen Gesichtern im Kader begannen die Damen in der Saison 2014/15 ihre Punktejagd. Neben Eva-Christin Müller, die schon in ihrer Jugendzeit beim TSV pritschte und baggerte, schafften Vera Ullinger und Nicole Ivancenko aus der U20 den Sprung in das Frauenteam. Im Gegensatz zur Saison der Mädels ist die Spielrunde der Damen noch nicht beendet. Nach vier gespielten Partien steht die Mannschaft mit nur einer Niederlage ebenfalls auf dem dritten Tabellenplatz. Bei noch acht offenen Begegnungen ist bisher allerdings nichts entschieden in der Kreisklasse Süd. Gute Laune ist bei den Damen aber fast immer am Start und die Motivation ist obendrein bei allen hoch. So kann das Team auf viele weitere Punkte spekulieren.

Ein vermeintliches Problem haben die Damen aber: fehlendes Training. Denn anders als die Jugend hat die Mannschaft keinen wöchentlichen Termin, an dem gemeinsam gespielt wird. Das führt dazu, dass sich die Spielerinnen häufig überhaupt nur an den Spieltagen sehen. Zwar ist nicht klar, ob die Damen mit regelmäßigem Training noch wesentlich stärker auftreten könnten, aber sicherlich zeigt die Auswahl auch so ordentliche Leistungen. An Teamgeist und funktionierendem Zusammenspiel fehlt es wohl nicht.

Mitte März geht die Spielrunde der Damen zu Ende. Dann kann Bilanz gezogen werden. Doch allgemein sind beide Gmünder Mannschaften zuversichtlich, in der kommenden Zeit weiterhin gute Ergebnisse zu erzielen.
Madeleine Schultheiß und Patricia Braun